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  Air Legend 2025 Melun-Villaroche
 

Teil 1

 
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Titel-Villaroche-01.JPG (43993 Byte)

Text:

Urs Schnyder

Pictures:

Urs Schnyder & Michael E. Fader


 

 

Fouga-03.JPG (115955 Byte) Fouga-06.JPG (112659 Byte)

Fouga CM170 Magister, F-AZZP (Picture courtesy Urs Schnyder)

Fpuga CM175 Zéphyr F-AZPF, (Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Die diesjährige Ausgabe von Air Legends wird durch die grosse Anzahl an historischen Jets in Erinnerung bleiben. Es gab sieben Fouga Magister und eine Fouga Zéphyr, die Marineversion des Magisters. Sechs dieser Maschinen nahmen am Flugprogramm teil.

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Fouga CM170 Magister, F-HDND  (Picture courtesy Michael E. Fader)

Fouga CM170 Magister, F-AZQC (Picture courtesy Michael E. Fader)

Fouga CM170 Magister, F-AZQC (Picture courtesy Urs Schnyder)

Fouga CM170 Magister, F-GPCJ  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Fouga CM170 Magister, F-GPCJ  (Picture courtesy Michael E. Fader) 

Zusätzlich waren noch eine Morane Saulnier MS760 Paris, sowie eine De Havilland DH 100 Vampire und eine Canadair CT-33 anwesend. Die Vampire ist eine ehemalige Maschine der Schweizer Flugwaffe. Erkennbar ist dies durch die spitze Nase, während das Original eine schön abgerundete Nase besitzt. Nicht zu vergessen natürlich die Messerschmitt Me 262. Wie bei vielen anderen Airshows auch, war die Teilnahme des Militärs im Vergleich zu anderen Jahren eingeschränkt oder musste wegen Einsätzen sogar gestrichen werden. Dies ist wohl der momentanen politischen Situation in Europa geschuldet. Es gab aber immer noch genug Teilnehmer für das Flugprogramm. Dazu war das Wetter an beiden Tagen fantastisch auch wenn es am späten Sonntagnachmittag etwas Wolken gab. Etwas komisch war die kurze Anwesenheit der Avro Anson. Obwohl sie im Programm aufgeführt war, kam sie erst Samstag Abends an und flog schon am Sonntag Morgen wieder weg nach Duxford. Dies wirft die Frage auf, ob es nicht eine gute Sache wäre, würden die grösseren Airshows wie Villaroche, Duxford und andere ihre Daten koordinieren. Damit wären mehr historische Flugzeuge verfügbar und die Besitzer derselben könnten mehr Einnahmen generieren. Insgesamt wurde die Airshow an beiden Tagen von 26`000 Zuschauern besucht.

   

Morning program

   

Eine Fouga Magister und eine Socata TB-30 Epsilon flogen einzeln und in Formation. Beim fliegen in Formation hatte die Magister während der ganzen Zeit ihre Bremsklappen ausgefahren damit sie der Epsilon nicht davonflog.

Die North American T-6 "Texan" oder "Harvard" wurde als Schulflugzeug für die fortgeschrittene Pilotenausbildung verwendet. Mehr als 15`000 wurden produziert und die meisten alliierten Piloten absolvierten einen Teil ihrer Ausbildung in ihnen. Sie wurden auch nach dem Krieg von vielen Luftstreitkräften noch für geraume Zeit verwendet.

Der NH90 Caiman ist der Standard taktische Transporthelikopter der Französischen Armee. Mit einer Reichweite von 240 km und seiner grossen Wendigkeit kann er bei schwierigen Wetterbedingungen am Tag und in der Nacht eingesetzt werden. Seit 2011 werden sie auch von der Französischen Marine verwendet.

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Fouga CM170 Magister, F-AZQC  (Picture courtesy Urs Schnyder) Fouga CM170 Magister, F-AZQC (Picture courtesy Michael E. Fader) Socata TB-30 Epsilon & Fouga CM170 Magister (Picture courtesy Urs Schnyder) Socata TB-30 Epsilon & Fouga CM170 Magister (Picture courtesy Urs Schnyder) Socata TB-30 Epsilon, F-AYOB (Picture courtesy Urs Schnyder)
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North American AT-6B Texan F-AZTL (Picture courtesy Urs Schnyder)

North American AT-6B Texan F-AZTL (Picture courtesy Urs Schnyder)

North American AT-6B Texan F-AZTL  (Picture courtesy Michael E. Fader) r)

NHIndustries NH90-TTH Caiman F-MEBP  (Picture courtesy Urs Schnyder)

NHIndustries NH90-TTH Caiman F-MEBP  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Die Airbus EC120B Calliope ist ein leichter Helikopter welcher von der Armee für das Pilotentraining verwendet wird. Sie wurde 1998 in Dienst gestellt und fällt im Vergleich mit anderen Helikoptern dadurch auf dass sie sehr leise ist.

Ein anderes Flugzeug welches von Socata hergestellt wird ist die TBM700 welche durch einen Pratt & Whitney Turboprop angetrieben wird. Sie ist in ihrer Klasse eines der schnellsten Maschinen. 1990 in Dienst gestellt mit der Leichtfliegerei der Armee wird sie für Verbindungsflüge und die Französischen Spezialkräfte verwendet.

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NHIndustries NH90-TTH Caiman F-MEBP  (Picture courtesy Urs Schnyder)

NHIndustries NH90-TTH Caiman F-MEBP  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Eurocopter EC120B Calliope F-HBKN (Picture courtesy Michael E. Fader)

Eurocopter EC120B Calliope F-HBKN (Picture courtesy Michael E. Fader)

Eurocopter EC120B Calliope F-HBKN (Picture courtesy Urs Schnyder)

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Eurocopter EC120B Calliope F-HBKN (Picture courtesy Urs Schnyder) Eurocopter EC120B Calliope F-HBKN (Picture courtesy Urs Schnyder)

Socata TBM700 (Picture courtesy Urs Schnyder)

Socata TBM700 (Picture courtesy Urs Schnyder)

Socata TBM700 (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Gendarmerie

   

Das Nachmittagsprogramm begann mit den fünf Fallschirmspringern der Gendarmerie Nationale, der Französischen Bundespolizei. Sie wurden von einer Pilatus PC-6 auf die Sprunghöhe gebracht. Es muss furchtbar eng gewesen sein, da jeder neben seinem Haupt- und Reservefallschirm auch noch einen grossen Rucksack mitführe, welcher an einem Bein angebunden war.

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(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Stearman

   

Ein weiteres Schulflugzeug, diesmal die Stearman welche von der U.S. Army Air Force und der U.S. Navy für die Anfängerschulung verwendet wurde. Mehr als 10`000 Stück wurden hergestellt. Sie wurde nach der Ausserdienststellung sehr beliebt im Zivilbereich und viele von ihnen wurden nach dem Krieg als Sprühflugzeuge umgebaut oder flogen mit privaten Besitzern. Dies ist auch der Grund wieso es noch so viele von ihnen gibt.

   

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

   

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

Fly & Fun

   
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Das Fly & Fun Team welches die L-39 Albatros fliegt gehört zu einer Firma welche drei L-39 besitzt. Der Gründer der Firma, Michel Soutiran war der erste Pilot in Frankreich welcher eine L-39 flog. Stationiert auf dem Flugplatz Reims-Prunay bietet die Firma verschiedene Flüge in der Albatros an, von Solo zu Formations- und Erlebnisflügen. Daneben betreiben sie auch eine Schule welche Piloten auf der L-39 schult. Neben diesen Aktivitäten bieten sie auch Kunstflug im Team an wie an der Airshow gezeigt.

   

Aero L-39 Albatros (Picture courtesy Urs Schnyder)

Aero L-39 Albatros (Picture courtesy Urs Schnyder)

Aero L-39 Albatros (Picture courtesy Michael E. Fader)

Aero L-39 Albatros (Picture courtesy Urs Schnyder)

Aero L-39 Albatros (Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Aero L-39 Albatros (Picture courtesy Urs Schnyder)

Aero L-39 Albatros (Picture courtesy Urs Schnyder)

Aero L-39 Albatros (Picture courtesy Urs Schnyder)

Aero L-39 Albatros (Picture courtesy Urs Schnyder)

Aero L-39 Albatros (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Early executive aircraft

   
 

Die Beech Staggerwing und die Spartan 7W Exective waren zu ihrer Zeit was heute die Learjets und Falcons sind. Die Beech flog zuerst 1932 und ihre spezielle negativ gestaffelte Flügelstellung gab ihr den Namen. Während des Krieges wurde sie von den Alliierten Luftstreitkräften eingesetzt. Ihre Produktion dauerte bis 1949 und umfasste 785 Exemplare. Die Sparten 7W Executive wurde von der Firma Spartan produziert und war vor allem für wohlhabende Besitzer gedacht. Sie besass eine luxuriöse Innenausstattung mit Lärmdämmung und komfortablen Sitzen mit Aschenbecher. Sie konnte für vier oder fünf Personen konfiguriert werden. Eine angedachte militärische Variante mit zwei Maschinengewehren und Bomben unter den Flügeln wurde aber nicht realisiert.

   

Beechcraft Staggerwing, F-AZJP & Spartan Executive, N47W  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Beechcraft Staggerwing, F-AZJP & Spartan Executive, N47W  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Beechcraft Staggerwing, F-AZJP & Spartan Executive, N47W  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Beechcraft Staggerwing, F-AZJP & Spartan Executive, N47W  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Beechcraft Staggerwing, F-AZJP & Spartan Executive, N47W  (Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Tigre

   
 

Der Eurocopter EC665 Tigre ist der wichtigste Kampfhelikopter der Französischen Armee. Er hat eine Reichweite von 800 km und eine Maximalgeschwindigkeit von 290 km/h. Bewaffnet ist er mit einer 30 mm Kanone und Mistral Raketen. Neben Angriff kann er auch für Aufklärung und Abfangaufgaben bei Tag und Nacht eingesetzt werden.

 

Eurocopter EC665 Tigre F-MBIF  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Eurocopter EC665 Tigre F-MBIF  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Eurocopter EC665 Tigre F-MBIF  (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Eurocopter EC665 Tigre F-MBIF  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Eurocopter EC665 Tigre F-MBIF  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Eurocopter EC665 Tigre F-MBIF  (Picture courtesy Urs Schnyder)

Eurocopter EC665 Tigre F-MBIF  (Picture courtesy Michael E. Fader)

Eurocopter EC665 Tigre F-MBIF  (Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Classic Formation

   
 

Hugo Mathys ist der Besitzer aller vier Flugzeuge Er war der erste der mit einer neuen Idee kam und mit historischen Flugzeugen ein Team bildete, welches sich auf Formationsflüge spezialisierte. Jede Maschine fliegt ungefähr zwischen 30 und 50 Stunden pro Jahr. Hugo Mathys finanziert die ganzen Kosten für Unterhalt, Betrieb sowie das Training der Piloten und ihre jeweilige Typentrainings. Er besitzt die Lizenzen für die DC-3 und die Beech 18 und fliegt normalerweise die rote Beech 18 in der Formation. Er hat eine Flugerfahrung von 2000 Stunden.

   

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

   

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Jet Pitts

   
 

Richard Goodwin war dieses Jahr sehr aktiv mit seiner Jet Pitts. Wir hatten ihn schon an anderen Airshow gesehen. Seine Pitts ist speziell, weil sie neben einer modifizierten Zelle auch noch zwei Jet Triebwerke hat. Wenn man sich aber das Foto in der Statischen Ausstellung genau ansieht, stellt man fest dass keine Jet Triebwerke installiert sind! Aus welchem Grund auch immer, wurden sie entfernt. Dies hatte aber keinen grossen Einfluss auf Richards Flugprogramm da er dasselbe Programm flog wie immer. Es schien keinen grossen Unterschied zu sonst zu geben, ausser vielleicht bei den Passagen bei denen er beim Steigflug in der Schwebe bleibt.

   

Pitts S-2E Special (Picture courtesy Urs Schnyder)

Pitts S-2E Special (Picture courtesy Michael E. Fader)

Pitts S-2E Special (Picture courtesy Urs Schnyder)

Pitts S-2E Special (Picture courtesy Urs Schnyder)

Pitts S-2E Special (Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Pitts S-2E Special (Picture courtesy Urs Schnyder)

Pitts S-2E Special (Picture courtesy Urs Schnyder)

Pitts S-2E Special (Picture courtesy Urs Schnyder)

Pitts S-2E Special (Picture courtesy Michael E. Fader)

Pitts S-2E Special (Picture courtesy Urs Schnyder)


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last update 5. October 2025

Written 25. September 2025

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