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  Shuttleworth Festival of Flight
  Teil 2
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Text:

Michael E. Fader

Pictures:

Urs Schnyder & Michael E. Fader


 

 

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(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Bevor das Flugprogramm beginnt ist genügend Zeit auch die abgestellten Maschinen in den Hangars und davor zu besichtigen. Eine Maschine die dabei ins Auge stach war die Junkers A50 Junior. Die 2018 in der Schweiz gegründete Junkers Flugzeugwerke AG hat damit begonnen, die A50 neu aufzulegen. Das nach alten Plänen gebaute Muster ist ein modernes Ultraleichtflugzeug mit einer Leermasse von 378 kg. Äusserlich unterscheidet sich die Neuauflage von ihrem Vorbild einerseits durch die strömungsgünstigere Nase (aufgrund des Verzichts auf einen Sternmotor) und andererseits durch die Verwendung eines Spornrads anstatt eines Schleifsporns. Die Räder sind entweder vorbildgerecht mit Blechscheiben verkleidet oder aber mit Kreuzspeichen ausgeführt.

Vor dem Flugprogramm kann auch der Swiss Garden besucht werden.
Der Swiss Garden wurde in den 1820er Jahren von Lord Ongley auf einem Grundstück neben seinem Haus, dem Old Warden Park, angelegt. Ongley gestaltete seinen Garten im damals modischen „Swiss Picturesque”-Stil. Das weitläufige Gelände, das ursprünglich eine flache Lehmziegelfabrik war, wurde so angelegt, dass es den Ausläufern der Alpen ähnelte, und mit einer Reihe von Gebäuden und Strukturen in verschiedenen fantasievollen Stilen verschönert. Der Garten ist das einzige vollständige Beispiel für eine Landschaft im Regency-Stil in Grossbritannien und daher von grosser historischer Bedeutung. Das Anwesen Old Warden ging in den 1870er Jahren in den Besitz von Joseph Shuttleworth über, der den Schweizer Garten weiter ausbaute und ihn um eine Grotte und künstliche Felsenkaskaden ergänzte.

 

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Junkers A50 Junior (D-MQUI) (Picture courtesy Urs Schnyder)

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Junkers A50 Junior (D-MQUI) (Picture courtesy Michael E. Fader)

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(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

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(Picture courtesy Michael E. Fader)

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(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

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Fighter

   

Jäger sind die ultimativen Warbirds und eines der Highlights in Old Warden. In dieser Kategorie gab es zudem eine Neuigkeit: Erstmals wurde die Chance-Vought F4U-5NL Corsair D-FCOR der Flying Legends GmbH gezeigt. Die Maschine mit der BuAer 124541 gehört zu den wenigen, deren Einsatz in Korea belegt ist. VMF-513 „Flying Nightmares“ der U.S. Marines nutzte sie für Nachteinsätze über der Koreanischen Halbinsel. Anschliessend wurde die Corsair nach Argentinien verkauft und erst 1994 nach Le Castellet in Frankreich gebracht, wo sie jahrelang kleinteilig restauriert wurde. Im Zuge dieser Restaurierung wurde die F4U-5 auf die Baureihe F4U-7 umgebaut, um eine Aeronavale-Maschine zu repräsentieren. Geflogen wurde die F4U-7, F-AZYS, von Ramon Josa. Am 2. Dezember 2009 erwarb die MaxAlpha Aviation GmbH die Corsair und verlegte sie zum neuen Heimatflughafen Bremgarten. Dort erhielt sie auch die heutige Kennung D-FCOR, nachdem sie wieder auf F4U-5NL zurückgebaut wurde.

Als weitere Jäger waren zwei Spitfires. Die Spitfire mit der Registrierung  G-BRRA ist eine Supermarine Spitfire Mk IX (MK912), die im Jahr 1944 gebaut wurde. Sie diente im Zweiten Weltkrieg und danach verschiedenen Luftstreitkräften, darunter der RAF, der niederländischen und der belgischen Luftwaffe, bevor sie in ein Museum kam und dann für eine aufwändige Restaurierung in Großbritannien zurückkehrte. Nach der Fertigstellung wurde sie am 31. Juli 2024 zum ersten Mal wieder geflogen und trägt die Bemalung der No. 312 (Tschechischen) Staffel der RAF.

Ebenfalls in der Bemalung der No. 312 (Tschechischen) Staffel der RAF war die Spitfire LF.Vc G-AWII, die schon im ersten Teil beschreiben wurde.  

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Spitfire & Corsair (Picture courtesy Urs Schnyder)

Spitfire & Corsair (Picture courtesy Michael E. Fader)

Supermarine Spitfire LF.Vc (G-AWII) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Supermarine Spitfire LF.Vc (G-AWII) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Both Spitfires (Picture courtesy Urs Schnyder)

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Both Spitfires (Picture courtesy Urs Schnyder)

Supermarine Spitfire Mk LFIXc (G-BRRA) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Supermarine Spitfire Mk LFIXc (G-BRRA) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Spitfire & Corsair (Picture courtesy Michael E. Fader)

Spitfire & Corsair (Picture courtesy Michael E. Fader)

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Vought F4U-5NL Corsair (D-FCOR) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Vought F4U-5NL Corsair (D-FCOR) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Vought F4U-5NL Corsair (D-FCOR) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Vought F4U-5NL Corsair (D-FCOR) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Vought F4U-5NL Corsair (D-FCOR) (Picture courtesy Michael E. Fader)

 

L8032 war die letzte Gladiator, die 1937 gebaut wurde.1953 wurde die Gladiator I von Glosters zurückgekauft und 1956 beschlossen sie, sie wieder in den vollständigen militärischen Zustand mit den Markierungen der No. 72 Squadron zu versetzen. Als Gloster Aircraft geschlossen wurde, wurde die Gladiator am 7. November 1960 der Shuttleworth Collection zur sicheren Aufbewahrung übergeben. 1990 wurde das Flugzeug in einem Tarnschema mit den Kennungen der No. 247 Squadron  neu lackiert und trug diese bis zu einer Neubezug mit Stoff im Jahr 1996. Im Jahr 2007 tauchte es als K7985 der No. 73 Squadron  der RAF wieder auf.

Die Yakovlev Yak-3UWP F-AZIM ist eine mit einem modernen amerikanischen Allison-Motor ausgestattet Maschine. Seit dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts wurden frühere russische Kennzeichen durch ukrainische ersetzt, obwohl dieses Flugzeug so nie im Einsatz stand.

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Spitfire & Hurricane (Picture courtesy Urs Schnyder)

Gloster Gladiator I (G-AMRK.) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Gloster Gladiator I (G-AMRK.) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Yakovlev Yak-3UWP (F-AZIM) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Yakovlev Yak-3UWP (F-AZIM) (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Douglas R4D-6S

   

Die N151ZE Douglas R4D-6S Skytrain der Commemorative Air Force haben wir in diesem Jahr schon bei mehreren Air Shows gesehen, es ist also Zeit einmal die Geschichte der Maschine anzusehen. Die 1944 gebaute (Bu.Aer 50783) ist eine R4D-6S, die Version der U.S. Navy der DC-3 und C-47 und trägt heute den Spitznamen „Ready-4-Duty”.

Ihr erster Einsatz war bei VR-3, dem Naval Air Transport Service, wo sie bis April 1946 verwundete Soldaten und Fracht / Versorgungsgüter transportierte. Anschliessend wurde sie zur Fleet Airborne Electronics Training Unit, Atlantic, versetzt und der VX-1 zugeteilt, einer Evaluierungsstaffel mit Sitz in Key West, Florida, wo sie streng geheime elektronische „Gadgets“ evaluierte. Bu.Aer 50783 beendete ihre Karriere bei der U.S Navy 1959 beim Naval Air Reserve Training (NART), der Ausbildungsabteilung der U.S. Navy Reserve.

Später war sie für den U.S. Forestry Service tätig, bevor sie von der Commemorative Air Force (CAF) übernommen wurde. Das die R4D-6S Skytrain an der Versenkung eines U-Bootes vor Brasilien beteiligt war, wie die Besatzung auf einer Infotafel verkündest, lässt sich nicht bestätigen. Auch die heutige Bemalung der Maschine ist für R4D- der U.S. Navy nicht überliefert.

 

(Picture courtesy Michael E. Fader)

 

(Picture courtesy Urs Schnyder)

 

(Picture courtesy Urs Schnyder)

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(Picture courtesy Michael E. Fader)

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Nieuport 23C-1

   

Der Schweizer Pilot Isidor von Arx wurde mit seinem Nachbau einer Nieuport 23C-1 von der weltbekannten Shuttleworth Collection zur Teilnahme an gleich zwei Airshows in Old Warden eingeladen. Um in England aufzutreten, benötigt von Arx eine britische Display Authorisation. Den dafür nötigen Evaluations-Flug vor dem eigens angereisten Prüfer bestand er am vergangenen 12. Mai 2025 auf dem Flugplatz Bleienbach mit Bravour.

Am 21. Oktober 2020 hob die Nieuport 23C-1 (HB-RNB) zum ersten Mal zu einem siebenminütigen Flug in Grenchen ab. Hergestellt wurde die Maschine nach Plänen eines Ingenieurs, der eine Originalmaschine des französischen Herstellers Nieuport im Jahr 1917 vermessen konnte.

In Old Warden war dies eines der "firsts" denn die Nieuport 23C-1 war noch nie in England zugegen. Isidor von Arx flog die Nieuport 23C-1 gekonnt vor, so wie es in der Schweiz nicht möglich gewesen wäre, denn hier gelten andere Minimalhöhen, die recht hoch sind. Die schnellen Kurven die er zeige, waren der Beleg dafür, dass die Nieuport extrem wendig ist. Die Maschine wird von einem LeRhône 110 9Jb Rotationsmotor oder Umlaufmotor angetrieben. Der ganze Motor ist mit dem Propeller starr verbunden und nicht etwa nur die Kurbelwelle. Das bedeutet, dass der gesamte Neunzylinder unter der Motorhaube mit einigen hundert Umdrehungen rotiert – währenddie Kurbelwelle still steht.

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(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

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(Picture courtesy Michael E. Fader)

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Between the Wars

   

Die Desoutter Mk.I war ein britisches Sportflugzeug, das bei der Desoutter Aircraft Company am Croydon Aerodrome in Surrey produziert wurde. Bei dem Flugzeug handelt es sich um einen lizenzierten Nachbau der Koolhoven F.K.41 des niederländischen Dreisitzer-Kabinen-Eindeckers. Berühmtheit erlangte das Flugzeug jedoch durch die Teilnahme am Victorian Centenary Air Raceim Jahr 1934. Lt. M. Hansen und sein Copilot D. Jensen absolvierten die Strecke von Mildenhall, England, bis nach Melbourne, Australien, in 129 Stunden und 47 Minuten.

Airtime Aerobatics Ltd besitzt die de Havilland DH.83C Fox Moth G-ECDF – ein außergewöhnliches Flugzeug. Ursprünglich 1947 von De Havilland Canada als Konstruktion c/n FM50 gebaut und als ZK-AQM nach Neuseeland exportiert. 2011 kam es zur Restaurierung nach Grossbritannien und wurde zunächst unter der Kennung G-CGUO registriert; im März 2021 erhielt es seine heutige Kennung. Der Konstrukteur Arthur Ernest Hagg entwickelte 1932 die Fox Moth, indem er das Fahrwerk der Tiger Moth mit einem neuen erweiterten Rumpf kombinierte. Die Tragflächen, das Leitwerk, Fahrwerk und die Motoraufhängungen der Tiger Moth blieben unverändert, doch der Sperrholz-Rumpf erhielt zwischen Motor und Cockpit eine geschlossene Kabine für vier Personen.

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Desoutter Mk.I  (G-AAPZ) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Desoutter Mk.I  (G-AAPZ) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Desoutter Mk.I  (G-AAPZ) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Desoutter & DH.83 Fox Moth (Picture courtesy Urs Schnyder)

Desoutter & DH.83 Fox Moth (Picture courtesy Michael E. Fader)

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Havilland DH.83C Fox Moth (G-ECDF) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Havilland DH.83C Fox Moth ( G-ECDF) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Havilland DH.83C Fox Moth ( G-ECDF) (Picture courtesy Michael E. Fader)

G-AA

(G-AAIN) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Immer wieder eine Augenweide ist die de Havilland DH.88 Comet (G-ACSS) die speziell für das Victorian Centenary Air Race, ein Luftrennen von Mildenhall, England nach Melbourne, Australien, von 1934 entwickelt und gebaut. Grosvenor House heisst die einzige noch Flugfähige Maschine. Die Havilland DH.88 Comet wurde zusammen mit der Miles Hawk Speed Six G-ADGP gezeigt. Dieses kleine Rennflugzeug wurde im Auftrag von Luis Fontés für das King's Cup air race 1935 gebaut. Im Vergleich zum Prototyp hatte es eine grössere V-Form und geteilte Hinterkantenklappen. Es wurde  von einem 200 PS starken De Havilland Gipsy Six-Motor angetrieben und 1935 fertig gestellt. Leider konnte es das Rennen in diesem Jahr nicht beenden. Fontes flog damit mehrere Jahre lang Rennen und erzielte einige Erfolge.

Die de Havilland DH.71 Tiger Moth mit der Registrierung G-ECOX ist ein auffällige kleine Eindeckerflugzeug. Es wurde ursprünglich 1927 als experimentelles Renn- und Testflugzeug gebaut.

Das Flugzeug wurde 1932 gebaut und in Indien unter der Kennung VT-ADO registriert, bevor es im Auftrag des Eigentümers Alban Ali in die Provinz Assam verschifft wurde.1933 plante Ali einen Flug von Kalkutta nach Heston, doch auf dem Weg nach England nahm er am Viceroy’s air race teil. Ali flog die 700 Meilen lange Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 124 mph und wurde damit Zweitschnellster des Tages. Anschliessend setzte er seinen Flug nach England fort, musste jedoch aufgrund eines Motorschadens in Abu Sueir in Ägypten aufgeben. Das Flugzeug hatte mehrere Besitzer, bevor es 1996 von der Shuttleworth Collection erworben wurde.

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de Havilland DH.88 Comet (G-ACSS) (Picture courtesy Michael E. Fader)

de Havilland DH.88 Comet (G-ACSS) (Picture courtesy Michael E. Fader)

de Havilland DH.88 Comet (G-ACSS) (Picture courtesy Urs Schnyder)

de Havilland DH.88 Comet (G-ACSS) (Picture courtesy Urs Schnyder)

De Havilland DH.71 Tiger Moth (G-ECOX) (Picture courtesy Michael E. Fader)

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Miles Hawk Speed Six (G-ADGP) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Miles Hawk Speed Six (G-ADGP) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Miles Hawk Speed Six (G-ADGP) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Miles Hawk Speed Six (G-ADGP) (Picture courtesy Urs Schnyder)

De Havilland DH.71 Tiger Moth (G-ECOX) (Picture courtesy Michael E. Fader)

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Comper Swift CLA-7 (G-ACTF) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Comper Swift CLA-7 (G-ACTF) (Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

       

Transports

   

Unter Transport wurden zwei Maschinen gezeigt. Die Avro Anson G-VROE, bekannt als „Faithful Annie“, ist eine 1950 von A V Roe and Company in Yeadon, West Yorkshire, gebaute T.21. Sie gehört zu den wenigen heute noch flugfähigen Exemplaren dieses Typs. Die Maschine befindet sich in der Sammlung des Classic Air Force Trust und nimmt an Flugshows in Großbritannien und Europa teil. G-VROE wurde 1998 neu registriert und hat seitdem an zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen, einschließlich einer Reise nach Bahrain im Jahr 2000. Von BAE Systems wurde sie restauriert und 2022 an die Shuttleworth Collection gespendet.

Die F-AZZR ist eine Dassault Aviation Flamant, im Besitz der Organisation Pégase History, die sich auf die Erhaltung historischer Flugzeuge spezialisiert hat. Pégase History ist Teil des Musée Européen de l’Aviation de Chasse in Montélimar. Dieses Flugzeug war erstmals in Old Warden zu sehen. Die beiden Maschinen wurden zusammen im Flug gezeigt.

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Avro Anson T-21 (G-VROE) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Avro Anson T-21 (G-VROE) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Avro Anson T-21 (G-VROE) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Avro Anson & Dassault Flammant (Picture courtesy Urs Schnyder)

Avro Anson & Dassault Flammant (Picture courtesy Urs Schnyder)

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Dassault MD-312 Flamant (F-AZZR) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Dassault MD-312 Flamant (F-AZZR) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Dassault MD-312 Flamant (F-AZZR) (Picture courtesy Michael E. Fader)

Dassault MD-312 Flamant (F-AZZR) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Dassault MD-312 Flamant (F-AZZR) (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

 Blackburn Type D Single Seat Monoplane

   
 

Wiederum ein "first" war die von Robert Blackburn in Leeds im Jahr 1912 gebaute Blackburn Type D Single Seat Monoplane. Sie wurde kurz nach dem Zweiten Weltkrieg restauriert und ist heute Teil der Shuttleworth Collection und das älteste fliegende britische Flugzeug. Angetrieben wird die Maschine durch eine 50 PS Gnome Umlaufmotor.

1914 verunfallte der Pilot Montague Francis Glew mit der Maschine. Aufgrund des ausbrechenden grossen Krieges war eine Reparatur nicht möglich. Richard Ormonde Shuttleworth entdeckte die Maschine 1938 in Wittering und kaufte sie. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Maschine von Shuttleworths Ingenieuren restauriert. Fast alles an dem restaurierten Flugzeug war original, abgesehen von den Haupttragflächenholmen, der Motorverkleidung, einigen kleineren Holzteilen und dem Bespannungsstoff.

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(Picture courtesy Michael E. Fader)

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(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

   

English Electric Wren

   

Der von W. O. Manning entworfene Wren (Zaunkönig) war ein leichtes Motorsegelflugzeug. Manning war ein Konstrukteur von Flugbooten und beschloss, ein einfacheres Projekt zu versuchen. Der Wren war ein einmotoriger Hochflügeleindecker mit einem Leergewicht von nur 105 kg.

Das Interesse am Bau sehr leichter Flugzeuge wurde damals durch einen Preis von 500 Pfund gefördert, den der Herzog von Sutherland ausgeschrieben hatte. Die Teilnehmer mussten das wirtschaftlichste leichte einsitzige Flugzeug bauen. Ein weiterer Anreiz war ein von der Daily Mail ausgelobter Preis in Höhe von 1.000 Pfund für den längsten Flug eines Motorseglers mit einem Motor von nicht mehr als 750 cm³. Für die Lympne Light Aircraft Trials 1923 im Oktober 1923 wurden zwei Flugzeuge gebaut. Der Wren teilte sich den ersten Preis mit der ANEC I, die mit einer Imperial Gallon (4,5 Liter) Treibstoff 140,8 km zurücklegte.

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English Electric Wren (G-EBNV) (Picture courtesy Urs Schnyder)

English Electric Wren (G-EBNV) (Picture courtesy Michael E. Fader)

English Electric Wren (G-EBNV) (Picture courtesy Michael E. Fader)

English Electric Wren (G-EBNV) (Picture courtesy Michael E. Fader)

English Electric Wren (G-EBNV) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Edwardian

   

Unter diesem Namen werden all die Flieger zusammengefasst die vor dem ersten Weltkrieg, der damals als der grosse Krieg bezeichnet wurde, flogen. Bemerkenswert ist dabei eine Bleriot XI die aus dem Jahre 1909 stammt und die älteste in England vorhandene Maschine ist. Der 3 Zylindermotor der Maschine ist äusserst schwach und daher war es nicht verwunderlich, dass die Maschine nur einen Hüpfer von ca. 2 Meter Höhe machte, also gerade so hoch, dass der Pilot den Flug ins Logbuch schreiben konnte.

Daneben waren die Bristol Boxkite und die Avro IV Triplane zu sehen, die für den Film "Those Magnificent Men in Their Flying Machines" hergestellt wurden, also Replicas sind. Da diese beiden Maschinen moderne Motoren hatten sie auch erheblich bessere Flugeigenschaften. Es war eine freunde den Piloten beim fliege zuzusehen.

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Bristol Boxkite (G-ASPP)  (Picture courtesy Michael E. Fader)

Bristol Boxkite (G-ASPP)  (Picture courtesy Michael E. Fader)

Bristol Boxkite & Avro IV Triplane (Picture courtesy Michael E. Fader)

Avro IV Triplane (G-AHKX) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Bristol Boxkite (G-ASPP)  (Picture courtesy Michael E. Fader)

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Bristol Boxkite & Avro IV Triplane (Picture courtesy Urs Schnyder)

Bristol Boxkite (G-ASPP)  (Picture courtesy Michael E. Fader)

Bristol Boxkite (G-ASPP)  (Picture courtesy Michael E. Fader)

Bristol Boxkite (G-ASPP)  (Picture courtesy Michael E. Fader)

Blériot XI (G-AANG) (Picture courtesy Michael E. Fader)

 

Insgesamt war dieses Flugmeeting eines der besten, die die Redakteure je besucht haben. Es war sehr abwechslungsreich, denn verschiedene Flugzeuge wurden gezeigt und boten die gesamte Bandbreite der Aviatik.

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Bristol Boxkite (G-ASPP)  (Picture courtesy Michael E. Fader)

Bristol Boxkite (G-ASPP)  (Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

de Havilland DH.88 Comet (G-ACSS) (Picture courtesy Urs Schnyder)

Sunset at Old Warden (Picture courtesy Michael E. Fader)


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last update 12. September 2025

Written 1. August 2025

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