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  Langkawi International Maritime and Aerospace Exhibition 2025
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Text:

Chakrit Samithinan

Pictures:

Chakrit Samithinan  & Saichol Kraiamat


 

 

(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Agusta-Westland AW-139 (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

     

Die 17. Langkawi International Maritime and Aerospace Exhibition (LIMA) 2025 fand vom 20. bis 24. Mai unter dem Motto „Heute innovieren, morgen florieren“ statt. Insgesamt nahmen 860 Aussteller aus 24 Ländern teil – etwa die Hälfte davon aus Malaysia. Damit verzeichnete die diesjährige Veranstaltung einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zur Ausgabe von 2023. Laut Veranstaltern besuchten rund 450.000 Menschen die Messe sowie die dazugehörigen Events – eine Zahl, die möglicherweise etwas optimistisch erscheint, da es an allen Tagen regnete.

Das Flugprogramm fiel in diesem Jahr im Vergleich zu 2023 deutlich kleiner aus und wurde zusätzlich durch mehrere kurzfristige Absagen beeinträchtigt. Besonders bedauerlich war die Absage des Surya Kiran-Teams der indischen Luftwaffe mit ihren Hawk W132, die zuletzt vor 18 Jahren bei LIMA zu Gast waren. Der Rückzug erfolgte zwei Wochen vor der Messe, begründet mit den anhaltenden Spannungen zwischen Indien und Pakistan.

Somit nahmen im internationalen Flugprogramm nur zwei ausländische Kunstflugteams teil: die Russian Knights sowie das Jupiter-Team. Gerüchte über einen Auftritt des Sukhoi Su-57 bewahrheiteten sich nicht. Nach Angaben von Pressevertretern lag dies an einer fehlenden Überfluggenehmigung durch chinesische Behoerden.Ergänzt wurde das Flugprogramm durch Soloauftritte der Sukhoi Su-30MKM und der FA-18D Hornets der malaysischen Luftwaffe, sowie durch Kunstflüge mit einer Extra 300L und einem Gamebird GB-1.

Ein auffälliger Punkt in diesem Jahr war das vollständige Fehlen von Kampfjets internationaler Hersteller. Der Grund dafür liegt darin, dass Malaysia derzeit kein Interesse am Neukauf von Kampfflugzeugen zeigt. Stattdessen setzt das Land auf Lebensdauerverlängerungen für die vorhandenen Sukhoi Su-30MKM und F/A-18D Hornets. Parallel dazu plant Malaysia die Anschaffung gebrauchter F/A-18 Hornets aus Kuwait. Allerdings steht die endgültige Genehmigung der USA für dieses Geschäft bisher noch aus, was den Abschluss des Deals bislang verhindert.

Ein auffälliger Punkt in diesem Jahr war das vollständige Fehlen von Kampfjets internationaler Hersteller. Der Grund dafür liegt darin, dass Malaysia derzeit kein Interesse am Neukauf von Kampfflugzeugen zeigt. Stattdessen setzt das Land auf Lebensdauerverlängerungen für die vorhandenen Sukhoi Su-30MKM und F/A-18D Hornets. Parallel dazu plant Malaysia die Anschaffung gebrauchter F/A-18 Hornets aus Kuwait. Allerdings steht die endgültige Genehmigung der USA für dieses Geschäft bisher noch aus, was den Abschluss des Deals bislang verhindert.

Während das indonesische Jupiter-Team nur eine relativ kurze Anreise nach Langkawi hatte, gestaltete sich die Situation für die Russian Knights deutlich komplizierter. Die russische Kunstflugstaffel blieb zunächst in Hainan, China, stecken – offenbar wegen eines „bürokratischen Problems“, das mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine fehlende Überfluggenehmigung zurückzuführen ist. Hinzu kamen ungünstige Wetterbedingungen in Hainan, sodass das Team erst nach der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung eintraf. Diese wurde von Premierminister Dato’ Seri Anwar Ibrahim persönlich vorgenommen.

   

Opening (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Mc Donnell Douglas FA-18D Hornet (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Mc Donnell Douglas FA-18D Hornet (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-30MKM (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-30MKM (Picture courtesy Saichol Kraiamat)

   

Sukhoi Su-30MKM (Picture courtesy Saichol Kraiamat)

Lockheed C-130H Hercules (Picture courtesy Saichol Kraiamat)

Airbus A400M Atlas (Picture courtesy Saichol Kraiamat)

Agusta-Westland AW-139 (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Eurocopter EC 725 Caracal (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

   

Eurocopter EC 725 Caracal (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Eurocopter EC 725 Caracal (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Eurocopter EC 725 Caracal (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Eurocopter EC120 Colibri(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Pilatus PC-9 (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

     

The Flying Program

   

Das Eröffnungsflugprogramm dieser fünftägigen Veranstaltung trägt den Titel „Opening Gambit“ und wird ausschliesslich von der malaysischen Luftwaffe ausgeführt. Diese rund zehnminütige Darbietung zeigt einen Grossteil der Luftfahrzeuge der Streitkräfte in einem schnellen Wechsel von Überflügen aus verschiedenen Richtungen, dies ohne jede Pause – sodass das Publikum kaum weiss, wohin es zuerst schauen soll.

Was die malaysische Luftwaffe alle zwei Jahre am Eröffnungstag präsentiert ist ein perfekt choreografiertes Feuerwerk aus Tiefflügen, Flugmanövern, Leuchtkörpern und Pyrotechnik, das in dieser Form weltweit einzigartig ist. Dieser Eindruck entsteht nicht nur durch die hohe Anzahl eingesetzter Flugzeuge sondern auch durch die besondere Choreografie und die beeindruckende Geschwindigkeit, mit der die einzelnen Elemente des Programms ablaufen.

Da das Flugprogramm aufgrund der geringen Anzahl an Teilnehmern insgesamt sehr kurz ausfiel möchte der Verfasser etwas ausführlicher auf das sogenannte „Opening Gambit“ eingehen – eine Darbietung, die weltweit ihresgleichen sucht.

   

Sukhoi Su-30MKM (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-30MKM (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-30MKM (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-30MKM (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-30MKM (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

   

Mc Donnell Douglas FA-18D Hornet (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Mc Donnell Douglas FA-18D Hornet (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Mc Donnell Douglas FA-18D Hornet (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Mc Donnell Douglas FA-18D Hornet (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Mc Donnell Douglas FA-18D Hornet (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

     

Die Aktivitäten beginnen punktgenau um 08:40 Uhr mit einem ultraschnellen Tiefflug einer F/A-18D Hornet, die Flares ausstösst. Direkt danach erscheinen zwei F/A-18, die von Nord nach Süd einfliegen und sich dabei horizontal nach Ost und West trennen, ebenfalls unter Einsatz von Flares.Es folgen zwei Su-30MKM, die sich auf der Nord-Süd-Achse vertikal trennen. Danach fliegt eine Formation von sechs PC-7-Trainern von West nach Ost über das Gelände, dicht gefolgt von zwei A400M-Transportflugzeugen, die in sehr geringem Abstand zueinander ebenfalls von West nach Ost passieren.

Anschliessend erscheinen zwei C-130 Hercules aus westlicher Richtung, die sich horizontal aufteilen, woraufhin zwei EC-725 Caracal-Hubschrauber mit einer akrobatischen Vorführung beginnen. Diese endet in einem simulierten Angriff auf ein Bodenziel, begleitet von Maschinengewehrsalven und aufsteigendem schwarzem Rauch. Es folgt ein Formationsüberflug bestehend aus zwei EC-725 Caracal, drei EC-120 und drei AW-139-Hubschraubern, die von Süd nach Nord über das Gelände fliegen. Kurz darauf kreuzen ein C-130 Hercules und zwei A400M ebenfalls von Süd nach Nord.

Der Abschluss erfolgt mit einem Überflug eines Verbandes von drei F/A-18D und zwei Su-30MKM, die in nördlicher Richtung ausfliegen – begleitet von einer großen Pyro-Explosion, die das Ende des „Opening Gambit“ markiert. Insgesamt nahmen 24 Flugzeuge an diesem äusserst eindrucksvollen Programmpunkt teil – etwas weniger als noch im Jahr 2023.

Für den Eröffnungstag war nach dem „Opening Gambit“ eine Pause im Flugprogramm vorgesehen, um dem zivilen Flugverkehr wieder Start- und Landeerlaubnis zu geben. Ab 12:05 Uhr wurde der Luftraum erneut fuer den Zivilverkehr gesperrt um die weiteren Vorführungen im Rahmen des Flugprogramms zu ermöglichen. Doch ab 11:00 Uhr setzte starker Regen ein, der bis 14:00 Uhr andauerte und damit auch die geplanten Überflüge der US Air Force beeinträchtigte – darunter den Vorbeiflug einer B-52 sowie einer einzigartigen Formation von neun F-18 Super Hornets vom Flugzeugträger „Nimitz“, der sich zu diesem Zeitpunkt vor der malaysischen Küste befand.

Der Auftritt der B-52 wurde daraufhin gestrichen, und sieben der neun Super Hornets, die bereits gestartet waren entschieden sich zum Träger zurueckzukehren, noch bevor sie Langkawi erreichten. Zwei Maschinen der Formation flogen jedoch trotz Regensturm weiter und führten einen tiefen Überflug über den Flughafen Langkawi durch – fast ungesehen, da nur noch wenige Zuschauer im Regen ausharrten. Verständlicherweise war keine Fotografen anwesend, als die beiden Super Hornets mit Nachbrennern in beeindruckender Lautstärke über das Gelände donnerten.

Am Nachmittag, nachdem der Regen aufgehört hatte, starteten die Russian Knights mit ihren sechs Sukhoi Su-35S zu ihrem ersten Auftritt – ohne vorherigem Validierungsflug. Sie präsentierten ihre übliche, gut einstudierte und sehenswerte Choreografie, beginnend mit sechs Maschinen, dann in reduzierten Formationen zu vier und zwei Flugzeugen, und abschliessend mit einem Soloauftritt des Team-Leaders.

Ein typischer Tagesablauf des Flugprogramms sah etwa wie folgt aus:

-         Malaysian F-18 Hornet solo display 10 minutes, Jupiter Team 17 minutes

-         Gamebird GB 1 of the Kota Kinabalu Layang Layang Flight Academy with aerobatic display flown by Capt. John Sham

-         Jupiter Team 17 minutes

-         Sukhoi Su-30MKM solo display 10 minutes

-         Extra 300L solo display 10 minutes flown by Mark Jeffries and Halim Othman

-         Russian Knights display 30 minutes.

While on Tuesday to Thursday, there was only one flying segment starting at noon, there were two identical segments on the public days of Friday and Saturday starting at 10.00 h and 14.30 h respectively.

   

(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

KAI KT-1B (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

KAI KT-1B (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

KAI KT-1B (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

KAI KT-1B (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

   

Game Composites GB1 GameBird (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Game Composites GB1 GameBird (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Extra EA 300/L  (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

     

Ein Wort zu den Vorführungen der malaysischen Hornet und Flanker: Beide Displays wurden von den besten Piloten der malaysischen Luftwaffe geflogen. Die Maschinen waren mit besonderen Lackierungen versehen: Die F-18 Hornet in leuchtendem Gelb trug den Spitznamen „Pikachu“, während der Flanker (Su-30MKM) mit einer grossen malaysischen Flagge auf der Oberseite bemalt war und den Namen „Toruk Makto“ trug – eine Figur aus dem Film Avatar, ein mythischer Held, der sein Volk in Zeiten grosser Not zum Sieg führt.

Der „Toruk Makto“ wurde von niemand geringerem als dem Luftwaffenchef persönlich geflogen – General Tan Sri Mohamed Asghar Khan (Rufzeichen „Gunjiz“) – zusammen mit dem Kommandanten der Luftwaffenbasis Gong Kedak, Oberst Mohd Norazan Othman (Rufzeichen „Sting“).

Die Show dieser beiden Piloten mit der Su-30MKM war absolut spektakulär. Beide demonstrierten eindrucksvoll ihre langjaehrige Erfahrung mit Schubvektorsteuerung, die mittlerweile dem Niveau der besten russischen Su-35-Demopiloten ebenbürtig ist. Die haarsträubenden Manöver, die von diesen beiden gezeigt wurden, sind kaum mit Worten zu beschreiben – der Autor kann dem Leser nur empfehlen, sich die Videoclips auf YouTube anzusehen, um sich ein Bild von der fliegerischen Leistung zu machen.

   

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

   

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

   

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

   

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-35S (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

     

The Static Park

   

Im Einklang mit der insgesamt geringeren Anzahl teilnehmender Flugzeuge fiel auch der Statik Park in diesem Jahr etwas kleiner aus. Zu den wichtigsten Flugzeugen, die nur am Boden zu sehen waren und nicht am Flugprogramm teilnahmen, zählten unter anderem die Embraer C-390, der deutsche A-400M sowie die kanadische Lockheed CP-140 Aurora.

Im Bereich der Kampfjets stachen zwei Boeing F/A-18E Super Hornets von der NAS Lemoore (Kalifornien) sowie eine F-15SG aus Singapur besonders hervor. Malaysia selbst war mit einer Su-30MKM und einer F-18D Hornet prominent auf dem Vorfeld vertreten.

Enttäuschend war das komplette Fehlen von Flugzeugen aus dem Nachbarland Thailand, weder im Flugprogramm noch im StatiK Park. Anscheinend hatte das LIMA-Organisationsteam schlichtweg vergessen, eine Einladung an die Royal Thai Air Force zu senden – und als dies schliesslich kurz vor Beginn der Messe nachgeholt wurde, war es für die Thailänder bereits zu spät, um eine JAS-39 Gripen zu entsenden.

Zusätzlich waren mehrere Hubschrauber im Static Park ausgestellt, darunter auch ein attraktiver Sikorsky MH-60R Seahawk von der Helicopter Maritime Strike Squadron 49, Detachment 5 mit dem Uebernamen “Salty Clams” vom Navy Stützpunkt San Diego, USA.

   

Boeing F-18E Super Hornet (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sikorsky MH-60R Seahawk (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sikorsky MH-60R Seahawk (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Hughes AH-64D Apache(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

   

Mc Donnell Douglas F-15SG Strike Eagle (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Boeing-Vertoll CH-47SD Chinook(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-30MKM (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Mc Donnell Douglas FA-18D Hornet (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

CASA/IPTN CN-235(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

   

(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Embraer C-390 Millennium (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Airbus A400M Atlas (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Lockheed C-130J Hercules (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

ATR 72MP (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

   

Aircraft Industries L 410 NG Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Canadair CL-415  (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Lockheed CP-140 Aurora (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Agusta A109 (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Sukhoi Su-30MKM (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

     

Maritime Demonstration at Resort World

   

Da LIMA für Langkawi International Maritime and Aerospace Exhibition steht, findet jedes Jahr bei Resort World eine maritime Vorführung statt. Diese wird im Rahmen des Abschlusses einer Marineübung durchgeführt, an der Kriegsschiffe aus vielen Ländern teilnehmen – darunter das Gastgeberland Malaysia sowie unter anderem die Vereinigten Staaten und Russland. Der malaysische Premierminister nimmt jeweils eine Flottenparade ab, bei der er an allen versammelten Schiffen vorbeifährt, während die Besatzungen auf dem Deck stehen und den Premier salutieren.

Der Verfasser wird nicht näher auf die teilnehmenden Nationen oder deren Schiffe eingehen, die an den maritimen Vorführungen teilnahmen, da dies den Rahmen dieses Berichtes sprengen wuerde. Fotos der Hubschrauber, die an den diesjährigen Vorführungen beteiligt waren, sind jedoch Teil des Fotoberichtes.

   

Eurocopter AS 555SN Fennec (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Aérospatiale AS 355N Ecureuil (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Westland WG-13 Super Lynx Mk100 (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Aérospatiale SA 365N3 Dauphin (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

Agusta-Westland AW139  (Picture courtesy Chakrit Samithinan)

     

LIMA Exhibition Hall

   
 

Wie bereits erwähnt, waren in der LIMA-Ausstellungshalle 23 ausländische Firmen vertreten. Unter den grösseren Ländern mit Engagement in der Luft- und Raumfahrtindustrie stachen Türkei, Frankreich, Südkorea und China als wichtige Teilnehmer hervor, während die Beteiligung der USA eher gering ausfiel, ebenso wie die Russlands, das nur durch ein Unternehmen (Rosoboronexport) vertreten war. Unter den etwas exotischeren Teilnehmern fiel der recht grosse Stand der Islamischen Republik Iran auf (siehe Foto).

 

   

(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

(Picture courtesy Chakrit Samithinan)

     

Conclusion

   
 

Die Ausgabe von LIMA 2025 litt eindeutig unter der geringen Zahl an Flugzeugen und Teams im Flugprogramm. Dies lässt sich teilweise dadurch erklären, dass Malaysia nicht mehr auf der Suche nach neuen Kampfflugzeugen ist und dass das indische Surya Kiran Team wegen der andauernden Spannungen zwischen Indien und Pakistan nicht mehr nach Langkawi fliegen durfte. Die malaysische Luftwaffe hat jedoch mit ihren Sukhois und Hornets ihr Bestes gegeben, um die offensichtlichen Lücken im Flugprogramm mit gut einstudierten und attraktiven Flugdemonstrationen zu füllen. Dafür verdienen sie vollste Anerkennung. Die Organisatoren des Pressezentrums bemühten sich zwar sehr, gegenüber 2023 Verbesserungen zu zeigen, hatten aber weiterhin mit Mängeln zu kämpfen, insbesondere bei der rechtzeitigen Herausgabe von Informationsbulletins. Oft wussten Presse und Öffentlichkeit nicht, wie das Flugprogramm am nächsten Tag aussehen würde. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Problem bei der nächsten LIMA-Ausgabe behoben wird.

Ein weiteres grosses Problem besteht aus Sicht der Fotografen und Spotter, die aus aller Welt nach Langkawi reisen an der Tatsache, dass LIMA nun schon zweimal während der Regenzeit stattfand mit jeweiligen Unterbrüchen des Programms wegen starkem Regen. Das sollte den Organisatoren ein deutliches Signal sein, den Termin wieder auf März zu verlegen – wie in den früheren Jahren, wenn besseres Wetter und praktisch kein Regen zu erwarten ist.

Zum Abschluss von LIMA 2025 war der Termin für die nächste Veranstaltung noch nicht bekanntgegeben worden, was hoffentlich darauf hindeutet, dass für die Zukunft über eine Verlegung zurück in den Monat  März nachgedacht wird. In diesem Jahr waren Regen und Wolken ständig präsent, was viele Besucher stark beintraechtigte. Hoffen wir, dass LIMA künftig wieder in Monaten mit besserem Wetter und weniger Regen stattfindet.

 


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last update 17. June 2025

Written 15. June 2025

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