|
|
The Henschel Hs 132 was a
jet-powered dive bomber and interceptor aircraft designed and produced
by the German aircraft manufacturer Henschel Flugzeugwerke AG. It was
developed during the latter portion of the Second World War with the
intention of being adopted by the Luftwaffe, but this did not come to
fruition.
By the mid point of the Second World War, it had become clear that the
dive bombers operated by the Luftwaffe, such as the Junkers Ju.87 Stuka,
were highly vulnerable to high performance Allied fighter aircraft and
thus there was great interest in improving Germany's bombing capability.
The level bombing approach was one option, however, due to Germany's
lack of suitable bombsights, this was undesirable due to poorer accuracy,
especially when flying at increasingly high speeds, achievable via
recent advances such as the turbojet. Accordingly, the German aircraft
manufacturer Henschel Flugzeugwerke AG conceptualised a turbojet-powered
dive bomber. |
|
Die Henschel Hs 132 war ein
jetbetriebenes Sturzkampfbomber- und Abfangjägerflugzeug, das vom deutschen
Flugzeughersteller Henschel Flugzeugwerke AG entwickelt und produziert
wurde. Es wurde in der zweiten Hälfte des Zweiten Weltkriegs mit der Absicht
entwickelt, von der Luftwaffe übernommen zu werden, was jedoch nicht
zustande kam.
Zur Mitte des Zweiten Weltkriegs
war klar ge-worden, dass die von der Luftwaffe eingesetzten Sturzkampfbomber
wie die Junkers Ju.87 Stuka gegenüber den leistungsstarken alliierten
Kampf-flugzeugen sehr verwundbar waren, weshalb großes Interesse an einer
Verbesserung der deutschen Bombardierungskapazitäten bestand. Der Anflug mit
horizontaler Bombenabwurfposition war eine Option, jedoch aufgrund des
Mangels an geeigneten Bombenzielgeräten in Deutschland aufgrund der
geringeren Genauigkeit unerwünscht, insbesondere bei Flügen mit immer
höheren Ge-schwindigkeiten, die durch neuere Entwicklungen wie den
Turbostrahltriebwerk erreicht werden konnten. Dementsprechend konzipierte
der deutsche Flugzeughersteller Henschel Flugzeug-werke AG einen
turbostrahltriebwerkbetriebenen Sturzkampfbomber.
|
|
|
Work commenced on the Hs 132
in February 1943. Henschel opted for a relatively unorthodox design that,
amongst other features, used a top-mounted BMW 003 jet engine (identical
in terms of make and position to the powerplant used by the Heinkel He
162), a retractable nosewheel undercarriage and the pilot in a prone
position. The aircraft intentionally made as little use of strategic
materials as possible, such as its use of wooden wings, and had a
relatively simplistic structure despite it being designed to withstand
12 g, considerably more than typical dive bombers of the era.
A contract for six prototypes was approved in May 1944. Construction of
three prototypes commenced at the company's Schönefeld facility during
March 1945. Hs.132-V1 was scheduled to have its first flight in June
1945, however, advancing Soviet forces captured it along with the other
two incomplete prototypes during May 1945. |
|
Die Arbeiten an der Hs 132
begannen im Februar 1943. Henschel entschied sich für eine relativ
unorthodoxe Konstruktion, die unter anderem einen oben montierten BMW
003-Triebwerk (identisch in Bezug auf Marke und Position mit dem Triebwerk
der Heinkel He 162), ein einziehbares Bugrad-fahrwerk und einen liegenden
Piloten vorsah. Das Flugzeug verwendete bewusst so wenig strategische
Materialien wie möglich, beispiels-weise durch die Verwendung von
Holzflügeln, und hatte trotz seiner Auslegung für eine Belastung von 12 g,
deutlich mehr als typische Sturzkampf-bomber dieser Zeit, eine relativ
einfache Struktur.
Im Mai 1944 wurde ein Vertrag über sechs Prototypen genehmigt. Im März 1945
begann der Bau von drei Prototypen im Werk des Unternehmens in Schönefeld.
Der Erstflug der Hs.132-V1 war für Juni 1945 geplant, doch im Mai 1945
erbeuteten die vorrückenden sowjetischen Truppen dieses Modell zusammen mit
den beiden anderen unvollendeten Prototypen. |
| |
Hs.132-V1 |
Only prototype that was not
fully completed, no maiden flight. |
|
Hs.132-V1 |
Einziger Prototyp, der nicht
ganz fertig gestellt wurde, kein Erstflug. |