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Das TG-44 wurde 1957 in
Marxwalde (heute Neuhardenberg) als Regierungs- und
Verbindungsfliegerstaffel aufgestellt. Im Jahr 1962 erfolgte die
Umbenennung in Selbständige Transportfliegerstaffel, 1965 in
Transportfliegerstaffel 29 (TFS-29). Nach einem Zwischenschritt 1971
(aus der TFS-29 wird das „Transportfliegergeschwader-44“ – TFG-44)
erhielt der Verband 1973 schließlich seine endgültige Bezeichnung
Transportfliegergeschwader 44 (TG-44). Als Struktur und Aufgaben wurden
für das Geschwader 1972 festgelegt:
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eine Transportfliegerstaffel
für das Politbüro mit fünf Passagierflugzeugen
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eine Transportfliegerstaffel
für den Ministerrat der DDR und das Ministerium für Nationale
Verteidigung mit sechs Passagierflugzeugen
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eine Hubschrauberstaffel mit
insgesamt sieben Hubschraubern in Salonvariante
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eine Kontroll- und
Reparaturstaffel.
Zu diesem Zeitpunkt war noch
nicht vorgesehen, Flugzeuge der Größenklasse Il-62 zu betreiben.
Leistungen, für die dieses Muster erforderlich gewesen wäre, hätten
durch die Interflug erbracht werden sollen.
Der Verband erhielt am 1. März 1976 den Traditionsnamen „Arthur Pieck“.
Ab 1978 begann die Einführung von Luftfahrzeugen des Typs Il-62M in der
selbständigen Transportfliegerkette Il-62M als Teileinheit des TG-44.
Eine IL-62 des TG-44 etwa brachte Erich Honecker 1987 zu seinem Besuch
in der Bundesrepublik Deutschland auf den Flughafen Köln/Bonn.
Mit der Auflösung der NVA wurden 1990 die Luftfahrzeuge des Geschwaders
von der Bundeswehr unter der ursprünglichen Bezeichnung übernommen, um
dann teilweise an die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der
Verteidigung und das Lufttransportgeschwader 65 übergeben und
weiterbetrieben zu werden. |