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Air Legend 2026 Melun-Villaroche |
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Teil 2 |
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Text: |
Michael E. Fader |
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Pictures: |
Urs Schnyder &
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(Picture courtesy
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Nicht
nur am Himmel, sondern auch auf dem Boden gab es bei der Air Legend 2026
viel zu entdecken. Zahlreiche historische Militärfahrzeuge sorgten auf
dem Veranstaltungsgelände für eine authentische Atmosphäre.
Von Geländewagen und
Lastwagen über Transport- und Unterstützungsfahrzeuge bis hin zu
verschiedenen Kettenfahrzeugen war eine grosse Bandbreite historischer
Militärtechnik vertreten. Viele der Fahrzeuge waren aufwendig
restauriert und wurden teilweise sogar fahrend präsentiert. Für
zusätzliche Authentizität sorgten zahlreiche Reenactors, die in
historischen Uniformen und mit entsprechender Ausrüstung auf dem Gelände
unterwegs waren.
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Securite Civile |
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Am
Samstag war der Eurocopter EC 145 F-ZBPP der Sécurité Civile noch bei
einem realen Rettungseinsatz gefordert. Am Sonntag konnte die Besatzung
der Maschine hingegen demonstrieren, wie eine Rettung aus der Luft
abläuft. Im Rahmen der Vorführung wurde ein Besatzungsmitglied als
verletzte Person mit einer Trage aufgenommen und anschließend
ausgeflogen. Die F-ZBPP wird bereits seit 2003 von der Sécurité Civile
als Rettungshubschrauber eingesetzt. In dieser Zeit war die Maschine
bereits an mehreren Luftrettungszentren in ganz Frankreich stationiert. |
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Guests from the UK |
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Europas
einzige flugtaugliche Boeing B-17G Flying Fortress, „Sally B“, ist
regelmässig bei der Air Legend zu sehen – so auch bei der Ausgabe 2026.
Die Maschine wurde am 19. Juni 1945 unter der Kennung 44-85784 an die
United States Army Air Forces (USAAF) ausgeliefert, kam jedoch zu spät,
um noch im Zweiten Weltkrieg eingesetzt zu werden. Zunächst zur
Trainingsvariante TB-17G und später zur EB-17G umgebaut, wurde das
Flugzeug 1954 aus dem Bestand der USAAF gestrichen. Noch im selben Jahr
erwarb das Institut Géographique National in Frankreich die Maschine und
setzte sie als Vermessungsflugzeug ein.
1975 wurde die B-17 nach
England überführt und unter der Kennung G-BEDF registriert. Dort begann
ihre Rückführung in den Zustand einer Einsatzmaschine aus der Kriegszeit
– die Grundlage für ihr heutiges Erscheinungsbild als „Sally B“.
Seit 1985 wird die „Sally B“
von Elly Sallingboes Unternehmen „B-17 Preservation Ltd“ betrieben und
von Chefingenieur Peter Brown sowie einem engagierten Team von
Freiwilligen gewartet und instand gehalten. Die Lackierung der Maschine
erinnert noch immer teilweise an die berühmte „Memphis Belle“.
Gleichzeitig wurden die charakteristische „Sally B“ Bemalung und das
schwarz-gelbe Schachbrettmuster auf der Motorhaube des rechten inneren
Triebwerks (Nr. 3) wiederhergestellt. Das Muster ist eine Hommage an
Elly Sallingboes Lebensgefährten Ted White, dessen Harvard ebenfalls
dieses markante Schachbrettmuster auf der Motorhaube trug. |
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„Miss Pick Up“ wurde 1943 in
Kanada von Canadian Vickers als PBV-1A Canso A gebaut. Während des
Zweiten Weltkriegs diente sie bei der Royal Canadian Air Force, unter
anderem in der U-Boot-Abwehr und bei Seepatrouillen. Nach dem Krieg
wurde die Maschine mehrfach umgebaut und unter anderem als Wasserbomber
zur Waldbrandbekämpfung in Kanada und Frankreich eingesetzt. 2004
gelangte sie nach Großbritannien und wurde im IWM Duxford stationiert.
Seit 2005 trägt „Miss Pick Up“ die Lackierung einer amerikanischen
OA-10A Catalina der 5th Emergency Rescue Squadron aus Halesworth,
Suffolk. Auf den ersten Blick wirkt sie daher wie eine originale
amerikanische Catalina. Tatsächlich handelt es sich jedoch um einen
kanadischen Canso – eine in Kanada in Lizenz gebaute Variante der
Catalina. |
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Weitere Gäste waren zwei
Supermarine Spitfire, die eindrucksvoll die technische Entwicklung dieses legendären
Jagdflugzeugs veranschaulichten. Eine frühe Spitfire Mk.Vb (G-LFVB) mit
gekürzten Flügelspitzen und dem klassischen Merlin-Motor wurde von einer
späten Spitfire Mk.XIV (F-AYXX) mit dem deutlich leistungsstärkeren
Griffon-Motor begleitet. Die Spitfire Mk.XIV (F-AYXX) trug zuvor die
Kennung G-SXIV und war in England beheimatet. Seit dem 5. August 2022
ist die Maschine nun in La Ferté-Alais stationiert. |
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Royal
Jordanian Falcons |
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Die
Royal Jordanian Falcons kehren 2026 anlässlich ihres 50-jährigen
Bestehens nach Europa zurück. Im Jubiläumsjahr gastiert das jordanische
Kunstflugteam in Belgien, Grossbritannien, Deutschland und Frankreich
und absolviert dort insgesamt sieben Flugvorführungen. In ihrer
aktuellen Formation setzen die Royal Jordanian Falcons vier Flugzeuge
des Typs Extra 330LX ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1976 auf
Initiative von König Hussein bin Talal begeistern die Piloten des Teams
mit ihren präzisen Formationsflügen und spektakulären Manövern das
Publikum rund um den Globus.
Die Geschichte des Teams
reicht bis in die 1970er-Jahre zurück. Zu Beginn flogen die Royal
Jordanian Falcons mit zwei Flugzeugen des Typs Pitts Special S-2A.
Später wurde die Flotte um ein drittes Flugzeug erweitert, sodass
Auftritte in Dreierformation möglich wurden. 1982 folgten vier neue
Pitts Special S-2S, die bis 1992 zum Einsatz kamen. 1992 stellte das
Team seine Flotte vollständig auf fünf Extra 300 um. Im Jahr 2007 wurden
diese durch fünf neue Extra 300L ersetzt. Vor kurzem erfolgte der
nächste Flottenwechsel: Fünf neue Extra 330LX wurden beschafft, von
denen heute vier in der Vorführformation eingesetzt werden.
Das Team der Saison 2026
besteht aus Captain Jamil Zayyad (Director of Operations / Leader),
Captain Ahmad Al Qudah (Right Wing), Captain Mohammad Qoul (Left Wing)
und Captain Sharif Hatouq (Solo / Slot). Mit ihrer Rückkehr nach Europa
verbinden die Royal Jordanian Falcons ihr 50-jähriges Jubiläum mit einer
weiteren Tournee, bei der sie ihre langjährige Kunstflugtradition und
die Leistungsfähigkeit ihrer modernen Flugzeuge präsentieren. |
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Douglas
DC-3 |
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Die
1943 gebaute Douglas C-53 Skytrooper, die militärische Transportversion
der berühmten DC-3, ist ein echter Veteran des Zweiten Weltkriegs. Unter
dem Namen „Gruesome“ nahm die Maschine im September 1943 an der
alliierten Landung bei Salerno in Italien teil. Im August 1944 setzte
sie Fallschirmjäger der 82nd Airborne Division ab. Während der
Ardennenoffensive im Winter 1944/45 wurde die C-53 zudem eingesetzt, um
die eingeschlossenen Soldaten der 101st Airborne Division mit Nachschub
zu versorgen. Auch einen Flakeinsatz in Belgien überstand die „Gruesome“:
Die Maschine wurde von Flak getroffen, konnte ihren Einsatz jedoch
fortsetzen und überlebte den Krieg. Nach Kriegsende wurde sie zu einem
Passagierflugzeug umgebaut und verlor damit weitgehend ihr
ursprüngliches militärisches Erscheinungsbild.
2018 wurde die C-53 vom
Musée Aéronautique de Bretagne erworben, das anschließend eine
umfassende Restaurierung in Angriff nahm. Nach drei Jahren intensiver
Arbeit präsentierte sich die „Gruesome“ wieder in ihrer ursprünglichen
Militärlackierung. Dabei erhielt sie auch ihren historischen Spitznamen
zurück. Ebenso wurde die Innenausstattung und Konfiguration so weit wie
möglich an den Zustand der 1940er-Jahre angepasst. Heute erinnert die „Gruesome“
mit ihrem authentischen Erscheinungsbild eindrucksvoll an ihre bewegte
Einsatzgeschichte und an die wichtige Rolle, die Transportflugzeuge wie
die C-53 während des Zweiten Weltkriegs spielten.
Die zweite Douglas DC-3
(C-47B) mit dem Kennzeichen F-AZOX wurde im Mai 1945 gebaut und nahm
daher nicht mehr am Zweiten Weltkrieg teil. Im Juni 1945 wurde das
Flugzeug an die U.S. Air Force ausgeliefert. Anschließend stand es im
Dienst der britischen Royal Air Force sowie der Royal Canadian Air
Force. Die Maschine ist mit leistungsstärkeren Motoren mit Doppellader
ausgestattet, die den Einsatz in grösseren Flughöhen ermöglichen.
Während ihrer Zeit in Kanada wurde sie unter anderem als
VIP-Transportmaschine eingesetzt. Berichten zufolge gehörten auch
Mitglieder des britischen Königshauses, darunter Queen Elizabeth II.,
sowie hochrangige Militärs wie Feldmarschall Bernard Montgomery zu ihren
Passagieren. Heute befindet sich das Flugzeug im Besitz des Vereins „Un
Dakota sur la Normandie“ und wird von Chalair Aviation betrieben. |
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400 Jahre Marine Nationale |
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Kardinal
Richelieu legte 1626 mit dem Edikt von Saint-Germain-en-Laye den Grundstein
für eine organisierte und dauerhaft bestehende französische Staatsmarine.
400 Jahre später wird dieses Jubiläum 2026 in ganz Frankreich gefeiert.
Insbesondere an den traditionellen Marinestandorten wie Toulon und Brest
finden Ausstellungen, Tage der offenen Tür und regionale Veranstaltungen
statt.
Auch das Musée national de la
Marine in Paris beteiligt sich an den Feierlichkeiten. Unter anderem widmet
es dem Jubiläum die Sonderausstellung „La Marine et les peintres“. Die
Monnaie de Paris würdigt das 400-jährige Bestehen zudem mit der Ausgabe
einer speziellen 2-Euro-Gedenkmünze.
Zwei der in Villaroche
präsentierten Dassault Rafale M der französischen
Marine trugen eine Sonderbemalung, die auf das 400-jährige Bestehen der
französischen Marine hinwies. Drei Dassault Rafale M boten eine
beeindruckende Vorführung mit schnellen und langsamen Vorbeiflügen sowie
einer simulierten Luftbetankung. Besonders spektakulär war der gemeinsame
Formationsflug mit der Vought F4U-5NL Corsair (F-AZEG) in den Farben der Marine
Nationale.
Die neue Bemalung der F-AZEG war
zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen – die
Kennungen fehlten noch vollständig. Die Neulackierung wurde vom neuen
Besitzer der Maschine, Mathieu Zandotti, veranlasst, der die Corsair im Juli
2026 von der l’Amicale Jean-Baptiste Salis erworben hatte.
Es bleibt zu hoffen, dass die Maschine neben der entsprechenden Kennung
künftig auch die attraktiven gelben und schwarzen Streifen der Suez-Kampagne
tragen wird. |
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Bildnis
von Kardinal Richelieu (Armand-Jean du Plessis, duc de Richelieu) gemalt von
Philippe de Champaigne, um 1633, National Gallery London (Picture courtesy
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Korean War |
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Die
North American P-51D Mustang „Marinell“ (G-MRLL) wurde von ihrer
Besitzerin Isabel Rutland geflogen. Die professionelle britische
Kunstflugpilotin entdeckte den Flugsport erst in ihren späten
Dreissigern, hat sich seither jedoch einen Namen in der Kunstflugszene
gemacht. 2023 wurde sie „Standard National Aerobatics Champion“ und
gewann im selben Jahr die Tiger Trophy für die beste Kunstflugleistung
über alle Klassen hinweg. Neben der P-51 Mustang fliegt Rutland unter
anderem die T-6 Texan (Harvard), die Cirrus, die Pilatus PC-12 sowie
verschiedene Varianten der legendären Kunstflugdoppeldecker Pitts
Special.
Für besondere Aufmerksamkeit
sorgte Rutland 2025 in IWM Duxford, als sie den damals 100-jährigen
US-Luftwaffenveteranen Joe Peterburs zu einem Flug in ihrer Mustang
einlud – genau jenem Flugzeugtyp, den er während des Zweiten Weltkriegs
selbst geflogen hatte. Rutland engagiert sich zudem dafür, junge Frauen
für die Luftfahrt zu begeistern. Unter anderem unterstützt sie
Veranstaltungen wie den „Girls in Aviation Day“, die Mädchen und jungen
Frauen Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten der Luftfahrt geben.
Die von ihr in
Melun-Villaroche gezeigte Vorführung gehörte zu den Höhepunkten des
Warbird-Flugprogramms. Bei zahlreichen Vorbeiflügen präsentierte Isabel
Rutland eindrucksvoll die markante Oberseite der P-51D Mustang und
demonstrierte dabei eindrücklich die Leistungsfähigkeit dieses
legendären Jagdflugzeugs. Das Autorenteam gratuliert Isabel Rutland zu
dieser beeindruckenden und äusserst gelungenen Präsentation.
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Die Canadair Sabre Mk.6
war nicht zum ersten Mal bei den „Air Legends“ zu sehen – 2026 jedoch
erstmals im Besitz der österreichischen The Flying Bulls. Die Sabre
verliess 1958 als eines der letzten Exemplare die Produktionslinie von
Canadair und wurde anschliessend an die deutsche Luftwaffe ausgeliefert.
Dort war sie bei der Waffenschule 10 in Oldenburg stationiert, wo
angehende Sabre-Piloten ausgebildet wurden.
Das wohl bemerkenswerteste
Kapitel ihrer Dienstzeit bei der deutschen Luftwaffe begann mit der
Versetzung zur Erprobungsstelle in Manching. Dort kam die Sabre als
Begleitflugzeug für die experimentelle VJ-101 zum Einsatz – ein
ehrgeiziges westdeutsches Entwicklungsprogramm für einen
überschallschnellen Senkrechtstarter.
Im Mai 2026 erwarb Red Bull
die legendäre Canadair Sabre Mk.6 für die Flotte der The Flying Bulls.
Zuvor wurde die Maschine von Mistral Warbirds betrieben und von Pilot
Frédéric Akary geflogen. Auch nach dem Wechsel zur österreichischen
Flotte blieb Akary der Sabre treu: Er ist weiterhin als fester
Display-Pilot für den geschichtsträchtigen Jet im Einsatz.
Die Douglas A-26B Invader
(N4313) ist in diesem Trio besonders zu erwähnen, da diese Maschine die
einzige ist die tatsächlich am Koreakrieg teilgenommen hatte. Im Jahr
1951, als der Koreakrieg bereits in sein zweites Jahr ging, wurde die
44-34313 nach Douglas in Long Beach zurückgeflogen, um dort auf die
A-26C-Konfiguration mit verglaster Nase umgerüstet zu werden. Im Juni
1951 wurde es dem 452nd Bomb Wing, 730th Bomb Squadron in Pusan
zugeteilt, wo es zum Dienstflugzeug des Geschwaderkommandanten Charles
H. Howe wurde, der das Flugzeug nach seiner Frau „Sweet Eloise II“
taufte.
Innerhalb von nur zwei
Jahren absolvierte die 44-34313 rund 1.900 Kampfstunden. Dabei überstand
sie im Dezember 1951 einen direkten Flaktreffer im Bombenschacht. Bei
einem weiteren Einsatz im Februar 1952 wurde die Maschine erneut von
Flakfeuer getroffen, diesmal im Bereich der Flugzeugnase. Seit 2025
gehört die Maschine dem polnischen Unternehmer Marcin Kubrak und ist in
Europa stationiert. |
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MiG-17F |
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Ein
besonderer Blickfang im Flugprogramm der Air Legend 2026 war die
Vorführung der MiG-17F. Der sowjetische Jäger aus den späten
1950er-Jahren gehört zu einer Generation von Flugzeugen, die den
Übergang von den ersten Strahljägern zu leistungsfähigeren
Überschallmaschinen massgeblich prägte. Besonders spektakuläre Bilder
sorgte der Einsatz des Nachbrenners. Beim Beschleunigen schlugen grosse,
deutlich sichtbare Flammen aus dem Triebwerk und verliehen der MiG-17F
eine beeindruckende Präsenz am Himmel. Die Maschine zeigte mehrere
schnelle Vorbeiflüge und dynamische Kurven, bei denen ihre klassische
Linienführung besonders gut zur Geltung kam. |
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courtesy Urs Schnyder) |
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Trainer (Fouga Magister) |
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Das
Kunstflugteam Patrouille Tranchant, das 2004 von Jack Krine und Benjamin
Tranchant gegründet wurde, war bei den Air Legends lediglich mit einer
Fouga Magister vertreten. Mit der Maschine wurden auch Rundflüge
angeboten. Im Flugprogramm stellte die Fouga zudem eindrucksvoll ihre
Wendigkeit unter Beweis. Daneben waren weitere historische
Trainingsflugzeuge wie eine Bücker Bü 131 Jungmann und eine Stearman
Kaydet im Flug zu sehen. |
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Patrouille de France |
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Einer
der Höhepunkte des Programms war zweifellos die Vorführung der
Patrouille de France. Mit ihren nunmehr recht alten Dassault Alpha Jets
präsentierte die französische Kunstflugstaffel am Samstag ihr
anspruchsvolles Programm über Melun-Villaroche. Ein besonderer Moment
der Vorführung waren die Begegnungen der einzelnen Maschinen innerhalb
der Formation. Während ein Teil der Jets die Formation hielt, lösten
sich die Solo-Maschinen heraus und kreuzten mit hoher Geschwindigkeit
die Flugbahn der übrigen Maschinen.
Im Juli 2026 reiste die
Patrouille de France in die USA, um das 250-jährige Bestehen der
Vereinigten Staaten zu feiern. Aus diesem besonderen Anlass wurde die
linke Seite der Alpha Jets mit einer eigens für die Feierlichkeiten
gestalteten Sonderbemalung versehen. Neben verschiedenen Elementen, die
an das Jubiläum der USA erinnerten, trug jede Maschine den Namen einer
historischen Persönlichkeit. Damit wurde die enge Verbindung zwischen
Frankreich und den Vereinigten Staaten sowie die gemeinsame Geschichte
beider Nationen auch optisch hervorgehoben. |
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