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  Shuttleworth, Festival of Flight Air Show
  Teil 1
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Text:

Michael E. Fader

Pictures:

Urs Schnyder & Michael E. Fader


 

 

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(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Intro

   

Nach der grandiosen Air Show des letzten Jahres liess sich das Autoren Team nicht nehmen noch einmal Old Warden zu besuchen. Wiederum war es in England sehr sonnig, aber bei weitem nicht so heiss wie in Kontinentaleuropa. Negativ musste der recht böige Wind angesehen werden. Für die meisten der vorgeflogenen Maschinen eigentlich kein Problem, aber leide für die filigranen "Edwardians" ein riesen Problem.

Eine Chronologie der Air Show kann wiederum nicht gegeben werden da das Programm an den beiden Tagen unterschiedlich war. Wir beschränken uns daher auf die wichtigsten Highlights des Programms. Die Unterteilung des Flugprogramms in einen Nachmittagsteil (14.00 Uhr bis 18.30) und und einen Abendteil (20.00 Uhr bis ca. 21.30 Uhr) wurde wiederum gemacht. Da die Wetterbedingungen ideal war, war das Photographieren am Abend kein grosses Problem. Es gab einige Stimmungsbilder (Siehe 2ter Teil der Berichtes).

The Cars

   

Traditionell wurden vor der eigentlichen Air Show auch historische Fahrzeuge präsentiert. Besonders eindrücklich war dabei ein Dampffahrzeug. Als Flugzeugexperten können wir die genauen Fahrzeugtypen zwar nicht benennen, doch die Ausstellung war in jedem Fall eine wahre Augenweide.

   

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

   

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

   

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Sailplane

   

Der Start eines historischen DFS Zögling SG 38 im Flugzeugschlepp – in diesem Fall hinter einer Piper PA-18 – ist eher ungewöhnlich, wird in Old Warden jedoch regelmäßig praktiziert. Üblicherweise werden Segelflugzeuge dieses Typs mithilfe einer Winde und eines langen Schleppseils gestartet.

Im Gespräch mit einem Schlepppiloten konnten wir mehr über die Besonderheiten des Flugzeugschlepps erfahren. Während des Schlepps erzeugt das Segelflugzeug bereits einen erheblichen Auftrieb. Der Segelflugzeugführer muss seine Maschine deshalb bewusst unterhalb der Schleppmaschine halten und entsprechend nach unten drücken. Andernfalls würde das Segelflugzeug über die Schleppmaschine steigen und deren Heck nach oben ziehen – eine Situation, die für den Schlepppiloten gefährlich werden kann.

Das erforderliche Drücken des Segelflugzeugs verlangt dem Segelflugpiloten erhebliche Muskelkraft ab, insbesondere bei einem leichten, offenen Schulgleiter wie dem DFS Zögling SG 38. Der Pilot des Gliding Heritage Centre meisterte diese anspruchsvolle Aufgabe auch im Jahr 2026 wieder mit Bravour.

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DFS Zöglin SG-38 (Picture courtesy Michael E. Fader)

DFS Zöglin SG-38 (Picture courtesy Michael E. Fader)

DFS Zöglin SG-38 (Picture courtesy Michael E. Fader)

DFS Zöglin SG-38 (Picture courtesy Michael E. Fader)

DFS Zöglin SG-38 (Picture courtesy Michael E. Fader)

Der zweite Segelflieger war eine aus Deutschland stammende DFS Habicht E. Das Flugzeug wurde von Hans Jacobs entworfen, während die wesentlichen Berechnungen von der Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug (DFS) durchgeführt wurden. Pünktlich zu den Olympischen Sommerspielen 1936 wurden vier Exemplare des in Holzbauweise gefertigten Einsitzers fertig gestellt. Bei der ausgestellten DFS Habicht E (D-1901) handelt es sich um einen Nachbau von Christoph Zahn, der die Maschine auch selbst eingeflogen hat.

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DFS Habicht E. (Picture courtesy Michael E. Fader)

DFS Habicht E. (Picture courtesy Urs Schnyder)

DFS Habicht E. (Picture courtesy Urs Schnyder)

DFS Habicht E. (Picture courtesy Urs Schnyder)

DFS Habicht E. (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

The great war

   

Der erste Weltkrieg wird in den angelsächsischen Ländern oftmals als der grosse Krieg bezeichnet. Diese Periode wurde in Old Warden durch mehrere Flugzeuge repräsentiert. Leider konnten nicht alle Maschinen, wie zum Beispiel die Bristol M.1 in die Luft gehen. Drei Maschinen wurden bei diesem Programmpunkt gezeigt. Die Bristol F.2b Fighter  wurde 1918 erbaut und befindet sich seit 1952 im Besitz der Shuttleworth Collection, die es auch betreibt.

Die G-BZSC ist eine originalgetreue Replik einer Sopwith F.1 Camel, die von den Northern Aeroplane Workshops gebaut wurde. Sie überzeugt durch ihre aussergewöhnliche Detailtreue und vermittelt einen authentischen Eindruck des berühmten Jagdflugzeugs aus dem Ersten Weltkrieg.

Auch die Bristol Scout Type C mit der Registrierung G-FDHB ist eine Replik. Sie weist mehrere interessante Besonderheiten auf. Ihre Markierungen entsprechen den Farben der französischen Armée de l'Air. Hintergrund ist, dass der ursprünglich auf britischen Militärflugzeugen verwendete Union Jack angeblich mit den deutschen Hoheitszeichen verwechselt wurde. Daher führte man das französische Rundabzeichen ein. Zwar wurden die Farben schon bald in die heute bekannte Reihenfolge geändert, doch bei der Royal Navy erfolgte diese Umstellung erst später. So war die „Scout“ 1916 während des Dardanellenfeldzugs noch mit dieser frühen Lackierung im Einsatz.

Bemerkenswert ist ausserdem der Einbau eines nicht synchronisierten Maschinengewehrs. Dadurch bestand stets die Gefahr, den eigenen Propeller zu treffen – ein Risiko, das die Piloten damals bewusst in Kauf nehmen mussten.

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Sopwith F.1 Camel G-BZSC (Picture courtesy Urs Schnyder)

Sopwith F.1 Camel G-BZSC (Picture courtesy Michael E. Fader)

Sopwith F.1 Camel G-BZSC (Picture courtesy Urs Schnyder)

Sopwith F.1 Camel G-BZSC (Picture courtesy Michael E. Fader)

Bristol Scout Type C G-FDHB (Picture courtesy Urs Schnyder)

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Bristol Scout Type C G-FDHB (Picture courtesy Michael E. Fader)

Bristol Scout Type C G-FDHB (Picture courtesy Michael E. Fader)

Bristol F.2b Fighter 
G-AEPH (Picture courtesy Urs Schnyder)

Bristol F.2b Fighter 
G-AEPH (Picture courtesy Urs Schnyder)

Bristol F.2b Fighter 
G-AEPH (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Between the wars

   

Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen zählt zu den spannendsten Epochen der Aviatik. In den 1920er-Jahren machten Flugzeuge enorme technische Fortschritte: Sie wurden leistungsfähiger, zuverlässiger und sicherer. Dank stärkerer Motoren waren grössere Reichweiten und höhere Geschwindigkeiten möglich. Gleichzeitig konnten sich wohlhabende Privatpersonen erstmals ein eigenes Flugzeug leisten, wodurch die Sport- und Privatfliegerei ihren Aufschwung erlebte. Insgesamt legten die 1920er-Jahre den Grundstein für die moderne Luftfahrt und machten das Flugzeug zu einem bedeutenden Verkehrsmittel.

Zu den frühen Vertretern der Sportfliegerei zählen die hier ausgestellte Klemm L 25 und die British Aircraft Swallow II. Obwohl der Name der einen Maschine auf britische Wurzeln schliessen lässt, verhält es sich genau umgekehrt: Die British Aircraft Swallow II ist eine in Lizenz gebaute Version der deutschen Klemm L 25.

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De Havilland D.H. 82A Tiger Moth G-ANKT (Picture courtesy Michael E. Fader)

De Havilland D.H. 82A Tiger Moth G-ANKT (Picture courtesy Urs Schnyder)

De Havilland D.H. 82A Tiger Moth G-ANKT (Picture courtesy Michael E. Fader)

Southern Martlet G-AAYX (Picture courtesy Urs Schnyder)

Desoutter  & Parnall (Picture courtesy Urs Schnyder)

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Parnall Elf II G-AAIN (Picture courtesy Michael E. Fader)

Southern Martlet, Desoutter  & Parnall (Picture courtesy Michael E. Fader)

Desoutter  & Parnall (Picture courtesy Michael E. Fader)

Southern Martlet, Desoutter  & Parnall (Picture courtesy Urs Schnyder)

Desoutter Mk.1 G-AAPZ (Picture courtesy Michael E. Fader)

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Klemm L-25 G-AAUP (Picture courtesy Michael E. Fader)

Klemm L-25 & British Aircraft Swallow II (Picture courtesy Michael E. Fader)

Klemm L-25 G-AAUP (Picture courtesy Michael E. Fader)

British Aircraft Swallow II G-ADPS (Picture courtesy Michael E. Fader)

British Aircraft Swallow II G-ADPS  (Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Barnstorming

   

Bereits in unserem Bericht aus La Ferté-Alais haben wir das britische Turbulent Display Team mit seinen vier kleinen Druine D.31 Turbulent vorgestellt. Auch in Old Warden waren die Piloten Dave Hall, Alex Reynier, Adam Parnell und Richard Meredith präsent und zeigten mit Ihren kleinen Maschinen eine spektakuläre Vorführung.Sie flogen durch ein am Boden aufgestelltes Tor, warfen Mehlsäckchen auf Bodenziele und liessen Ballons mit ihren Propellern platzen. Die Kunststücke die gezeigt wurden waren in den 20er Jahren durchaus bei Air Shows üblich. 

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(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

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(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

Die Veranstalter versuchten diese Darbietung mit anderen Maschinen am Sonntag zu wiederholen. Das Tor das aufgestellt wurde, war grösser aber auch die Flugzeuge. Unter anderem wurden die Blackburn B2, Piper PA-18 Super Cub und zwei Miles M.14A Magister eingesetzt. Die grösseren Maschinen boten dem recht böhigen Wind aber eine zu grosse Angriffsfläche und das Tor wurde von keiner der Maschinen durchflogen. Es zeigt sich - grösser ist nicht immer besser. 

   

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

Piper PA-18 Super Cub G-SVAS (Picture courtesy Urs Schnyder)

Blackburn B2 G-AEBJ (Picture courtesy Urs Schnyder)

Miles M.14A Magister  G-AJRS (Picture courtesy Urs Schnyder)

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Miles M.14A Magister G-AKPF (Picture courtesy Urs Schnyder)

Blackburn B2 G-AEBJ (Picture courtesy Michael E. Fader)

The Target (Picture courtesy Michael E. Fader)

Blackburn B2 G-AEBJ(Picture courtesy Michael E. Fader)

Miles M.14A Magister G-AKPF (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Ravens

     

Das Team Raven, gegründet im Jahr 2014, bezeichnet sich selbst nicht ohne Selbstbewusstsein als „eines der weltweit größten zivilen Kunstflugteams“. In der Saison 2026 wurde erstmals eine Sechserformation eingeführt. In Old Warden konnte diese Formation jedoch lediglich bei einem Überflug präsentiert werden. Anschließend waren nur noch fünf Flugzeuge am Programm beteiligt, da Pilot Mark Southern (Raven 6) krankheitsbedingt ausfiel.

Das Team fliegt mit Van's RV-8, einem leistungsstarken Amateurbauflugzeug, das sich durch hervorragende Kunstflugeigenschaften und eine hohe Reisegeschwindigkeit auszeichnet. Diese Kombination macht die RV-8 zu einem vielseitigen Flugzeug, das sowohl im sportlichen Kunstflug als auch auf längeren Überlandflügen überzeugt.

Das Team setzte sich wie folgt zusammen: Raven 1 Simon "Sid" Shirley, Raven 2 Patrick Willson, Raven 3 Pete Wells, Raven 4 Gerald Williams, Raven 5 Russ Eatwell und Raven 7 Bruce Buglass.

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(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

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(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Messerschmitt Bf-109E4 & Hawker Hurricane

   
 

Mit der Messerschmitt Bf.109E4 (D-FEML) war in Old Warden eine "echte" Messerschmitt vorhanden, also eine mit einem originalen Daimler-Benz DB.601N Motor  mit 1’175 PS – der weltweit einzige noch laufende Motor dieses Typs. Geflogen wurde die Maschine wiederum vom erfahrenen Piloten Charlie Brown, der in Old Warden recht bekannt ist. An den beiden Tagen wurden Formationen mit verschiedenen anderen Maschinen gemacht. Am interessantesten war die Formation mit der Hawker Hurricane, war es doch eine dieser Maschinen die die Bf.109 am 24. Januar 1942 im Raum Murmansk abschossen. Sie diente zu dieser Zeit in der 5. Staffel des Jagdgeschwaders 5 "Eismeer".

Am Samstag gab es eine Formation mit einer Supermarine Spitfire und einer Gloster Gladiator zusammen.

 

Hurricane XII G-HURI (Picture courtesy Michael E. Fader)

Hurricane XII G-HURI (Picture courtesy Michael E. Fader)

Hurricane XII G-HURI (Picture courtesy Michael E. Fader)

Gladiator, Hurricane & Messerschmitt (Picture courtesy Urs Schnyder)

Gladiator, Hurricane & Messerschmitt (Picture courtesy Urs Schnyder)

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Gladiator, Hurricane & Messerschmitt (Picture courtesy Urs Schnyder)

Hurricane & Messerschmitt (Picture courtesy Urs Schnyder)

Gladiator, Hurricane & Messerschmitt (Picture courtesy Michael E. Fader)

Gloster Gladiator I  G-AMRK (Picture courtesy Michael E. Fader)

Messerschmitt Bf.109E4 D-FEML (Picture courtesy Michael E. Fader)

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Messerschmitt Bf.109E4 D-FEML (Picture courtesy Michael E. Fader)

Messerschmitt Bf.109E4 D-FEML (Picture courtesy Michael E. Fader)

Messerschmitt Bf.109E4 D-FEML (Picture courtesy Michael E. Fader)

Messerschmitt Bf.109E4 D-FEML (Picture courtesy Urs Schnyder)

Messerschmitt Bf.109E4 D-FEML (Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Boeing B-17G Flying Fortress "Sally B"

   

Die Boeing B-17G Flying Fortress „Sally B“ ist die einzige flugfähige B-17 in Europa und gehört seit Jahrzehnten zu den Höhepunkten zahlreicher Flugveranstaltungen in Grossbritannien. Der viermotorige Bomber wurde während des Zweiten Weltkriegs in den USA gebaut und 1945 als B-17G ausgeliefert. Da der Krieg zu diesem Zeitpunkt bereits beendet war, kam die Maschine nie zu Kampfeinsätzen.

Nach mehreren zivilen Besitzern gelangte sie in den 1970er-Jahren nach Grossbritannien, wo sie aufwendig restauriert wurde. Ihren Namen „Sally B“ erhielt sie zu Ehren von Elly Sallingboe, der Lebensgefährtin des damaligen Eigentümers Ted White. Seit vielen Jahren wird die Maschine von der B-17 Preservation Ltd. betrieben und vom IWM Duxford aus eingesetzt.

Besonders bekannt ist die „Sally B“ auch durch ihre markante Bemalung. Die Steuerbordseite trägt die Lackierung der B-17 „Memphis Belle“, die durch den gleichnamigen Spielfilm weltberühmt wurde. Die Backbordseite erinnert dagegen mit der Bemalung „Sally B“ an die zahlreichen Flying Fortresses, die während des Zweiten Weltkriegs von Grossbritannien aus ihre Einsätze flogen.

Heute dient die „Sally B“ als fliegendes Denkmal. Mit ihren Vorführungen erinnert sie an die Besatzungen des Zweiten Weltkriegs und trägt dazu bei, die Geschichte der Boeing B-17 Flying Fortress für kommende Generationen lebendig zu halten.

Elly Sallingboe ist die treibende Kraft hinter der „Sally B“. Die gebürtige Dänin gründete 1979 gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Ted White die Organisation B-17 Preservation, um die letzte flugfähige B-17 Europas dauerhaft in der Luft zu halten. Nach Whites tödlichem Flugunfall im Jahr 1982 übernahm sie die alleinige Verantwortung für Betrieb, Finanzierung und Erhalt der Maschine – eine Aufgabe, der sie sich bis heute mit aussergewöhnlichem Engagement widmet.

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(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

   

Football World Cup

   
 

Die Organisatoren hatten sich eine originelle Idee einfallen lassen und präsentierten drei Flugzeuge aus den Gastgeberländern der Fussball-Weltmeisterschaft. Für Kanada startete eine de Havilland Canada Chipmunk, für die USA eine seltene Ryan L-17A Navion und für Mexiko eine französische CAP 10 in den Farben der mexikanischen Luftwaffe.
Der Pilot der CAP 10 unterstrich den mexikanischen Auftritt auf humorvolle Weise: Anstelle eines Helms trug er während der Vorführung einen Sombrero auf dem Kopf. Der Name „Sombrero“ leitet sich übrigens vom spanischen sombra (Schatten) ab und bedeutet wörtlich „Beschatter“ – ein passendes Detail, das beim Publikum für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte.

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Mudry CAP-10B N4238C (Picture courtesy Michael E. Fader)

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De Havilland Canada DHC-1 Chipmunk G-BNZC (Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

Mudry CAP-10B N4238C (Picture courtesy Urs Schnyder)

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(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Urs Schnyder)

(Picture courtesy Michael E. Fader)

De Havilland Canada DHC-1 Chipmunk G-BNZC (Picture courtesy Michael E. Fader)

 Ryan L-17A Navion G-EYVZ (Picture courtesy Michael E. Fader)

   

Provost & Jet Provost

   

Es hätte eine beeindruckende Darbietung werden können, doch es sollte nicht sein. Geplant war ein Formationsflug der in Shuttleworth beheimateten Percival P.56 Provost T.1 G-KAPW zusammen mit der BAC Jet Provost T.5 G-BWSG (XW324). Die Maschine des Shuttleworth Trust war jedoch nicht einsatzbereit, sodass die Jet Provost ihre Runden allein über dem Flugfeld drehen musste.

Die BAC Jet Provost, aus der später die Strikemaster hervorging, wurde aus der propellergetriebenen Percival Provost entwickelt. Diese Verwandtschaft ist besonders bei den frühen Versionen der Jet Provost gut erkennbar: Sie besaßen noch ein sehr langes Fahrwerk und übernahmen zahlreiche weitere Konstruktionsmerkmale ihrer propellergetriebenen Vorgängerin.

Die BAC Jet Provost T.5 war die letzte Trainingsversion dieser Baureihe, die für die Royal Air Force beschafft wurde. Sie stand bis 1993 im Dienst. Auch heute sind noch einige Exemplare dieses Musters flugtauglich und regelmässig auf Flugveranstaltungen zu sehen.

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Jet Provost T.5 G-BWSG (Picture courtesy Michael E. Fader)

Jet Provost T.5 G-BWSG (Picture courtesy Urs Schnyder)

Jet Provost T.5 G-BWSG (Picture courtesy Michael E. Fader)

Jet Provost T.5 G-BWSG (Picture courtesy Urs Schnyder)

Jet Provost T.5 G-BWSG (Picture courtesy Michael E. Fader)


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Published: 9. August 2026

Written: 1. August 2026

Report No. 374

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